FEB 2015

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DAS MARBURGER SCHLOSS - im Licht der Märzsonne

Foto: Hans Martin Schmidt/hmsp

FREIE WÄHLER: "Sind die Grünen jetzt Waffenpartei?"

FREIE WÄHLER wundern sich über den Grünen Werner Schulz

Hauptstadt Berlin (ots) - Wer die letzte Maischberger-Talkrunde zum Ukrainekonflikt verfolgt hat, rieb sich beim Grünen Werner Schulz (Ex-MdB und Ex-MdEP) verwundert die Ohren. Der hatte sich in der Fernsehrunde vehement für die militärische Aufrüstung der Ukraine durch den Westen eingesetzt und unter anderem gesagt, dass man "manchmal eben Waffen mit Waffen zum Schweigen bringen muss".

Statt Pflugscharen jetzt also Schwerter bei den Grünen? Die FREIEN WÄHLER können es nicht fassen. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Manfred Petry macht deutlich: "Wir brauchen eine friedliche und eine Friedenslösung in der Ukraine. Wenn der Westen die Ukraine mit Waffen aufrüstet, heizt das nicht nur die Lage in der Ukraine an. Das würde die Russen zu einem großen militärischen Konflikt provozieren, der ganz Europa in Brand stecken könnte."

Zugleich würde der Westen nicht nur Waffen an die Ukraine sondern zugleich den Russen das Argument liefern, der Westen sei an einer Eskalation schuld.

Petry fordert die Grünen zu einer Klarstellung auf, keine Eskalations- und Waffenpartei geworden zu sein.

Quelle: Steffen Große
Sprecher FREIE WÄHLER

 

 

"Der Tod ist allgegenwärtig - unsichtbar bis er dich berührt"

Ein Jahr Ebola: Westpoint; Liberia; Bishop (2 Jahre) lebt allein mit seinem Vater in Westpoint. Seine Mutter arbeitete als Krankenschwester, als sie sich mit Ebola angesteckt hat und starb.
Fotocredits: SOS-Kinderdörfer weltweit / Daniel van Moll

Ein Jahr Ebola: Vorsichtige Rückkehr zur Normalität

Landeshauptstadt München/Westafrika (ots) - Es war im März 2014, als WHO-Berichte über eine große Ebola-Epidemie in Guinea an die Öffentlichkeit drangen. Der erste Ebola-Ausbruch der Geschichte in der westafrikanischen Region, wurde der größte, der jemals dokumentiert wurde. Innerhalb kurzer Zeit übersprang die Seuche auch die Grenzen zu Sierra Leone und Liberia und löschte ganze Familien aus. Bis heute forderte die Seuche ca. 10.000 Tote. Etwa die gleiche Anzahl Kinder blieb als Waisen zurück.

Auch den einjährigen Charles aus Sierra Leone traf dieses Schicksal. Seine Eltern, drei Brüder und eine Schwester infizierten sich mit Ebola und starben wenig später im Ebola-Zentrum von Makeni in Sierra Leone. Er selbst wurde von Ebola-Helfern in Schutzanzügen allein in eine Quarantänestation gebracht und in den folgenden drei Wochen immer wieder auf das tödliche Virus getestet. Später kam er in ein staatliches Übergangsheim, dass er nach vier Wochen verlassen musste, um Platz für weitere Ebola-Waisen zu machen. Seine Geschichte teilen hunderte Kinder in den verseuchten Gebieten.

"Das letzte Jahr, besonders die Monate von August bis November, war eine harte Zeit, die wir unser Leben lang nicht vergessen werden", sagt der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Liberia, George Kordahi. "Der Tod war und ist allgegenwärtig. Unsichtbar bis er dich berührt." SOS betreibt in dem Land mehrere Programme, darunter eine Klinik in Monrovia.

Alles began in Guinea

Ein kleiner zweijähriger Jungen namens Emile Ouamouno aus einem Dorf im Südosten Guineas, soll laut Forschungen des New England Journal of Medicine, Patient Null sein. Er gilt als Auslöser der Katastrophe, die bis heute zu mehr als 22.000 Infizierten und 10.000 Toten geführt hat. Der Kleine starb schon im Dezember 2013 an einem hämorrhagischen Fieber, dass später als Ebola identifiziert wurde.

Ausnahmezustand

Mit erschreckender Grausamkeit zeigte Ebola der Welt den desolaten Zustand der Gesundheitssysteme der afrikanischen Länder auf und verunsicherten die Menschen weltweit zutiefst. Im September und Oktober erreichten die Infektionsraten in Sierra Leone und Liberia mit mehr als 500 Neuinfektionen pro Woche ihren beängstigenden Höhepunkt. Ellen Sirleaf Johnson, die Präsidentin Liberias gestand: "Ebola ist uns leider immer ein paar Schritte voraus."

Augenzeugenberichte von Toten, die unbeachtet mehrere Tage auf der Straße lagen, sickerten über soziale Netzwerke in die Wohnzimmer Europas. Bilder von Helfern in Schutzanzügen, die verängstigte Kranke aus ihren Häusern holten, gingen um Welt.

Unnötige Tote

Viele lokale Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Liberia, Sierra Leone und Guinea mussten schließen, weil das eigene Personal an Ebola erkrankte. Ein großes Problem. Frauen fanden keine Hilfe bei Geburten, Krankheiten wie Malaria und Typhus blieben unbehandelt. Immer mehr Menschen starben an heilbaren Krankheiten. Die Organisation SOS-Kinderdörfer schaffte es durch umfangreiche Schutzmaßnahmen den Betrieb der Klinik in Liberias Hauptstadt Monrovia aufrecht zu erhalten. Ärzte, Schwestern und Klinikpersonal arbeiteten zeitweise rund um die Uhr, um den Ansturm an Patienten zu bewältigen.

Mit Aufklärungskampagnen, Hygienekits und Nahrungsmittelpakten unterstützen SOS-Mitarbeiter in allen drei Ländern die notleidende Bevölkerung besonders in den unter Quarantäne stehenden Gebieten. Nur mit großen Anstrengungen gelingt es der WHO, Hilfsorganisationen und ausländischen Regierungen Behandlungs- und Isolierstationen aufzubauen.

Ausnahmezustand

In Sierra Leone, Guinea und Liberia herrscht seit Mitte letzten Jahres Ausnahmezustand. Schulen sind teils bis heute geschlossen, komplette Landstriche isoliert, Ausgangssperren verhängt und Hausdurchsuchungen nach Kranken und Toten sind an der Tagesordnung. Die sich gerade nach den Bürgerkriegen erholende lokale Wirtschaft kommt zum Erliegen. Felder bleiben unbestellt, Händler können ihre Waren aufgrund der Versammlungsverbote, Quarantänezonen und Straßensperren nicht verkaufen. Im Gegenzug steigen Preise für Lebensmittel. Viele Familien verzweifeln.

Auch die SOS-Kinderdörfer sind betroffen. SOS-Schulen und -Kindergärten sind gezwungen aufgrund der Ansteckungsgefahr zu schließen. Die Kinder sind auf unbestimmte Zeit isoliert auf dem Kinderdorf-Gelände. Nur einem Kernteam von Mitarbeitern ist unter hohen Sicherheitsvorkehrungen der Zugang gewährt.

Ein vorsichtiger Schritt hin zur Normalität

Heute, gut ein Jahr nach dem Ausbruch der Epidemie, besteht Grund zur Hoffnung. Die Infektionszahlen gehen zurück. Liberia meldet das erste Mal weniger als 100 Neuinfektionen pro Woche, es gibt mehr Betten in Ebola-Behandlungszentren als Patienten, Ausgangssperren und Versammlungsverbote sowie Beerdigungspraktiken werden gelockert.

Endlich wieder Schule

Guinea hat als erstes Land den Schulbetrieb wieder aufgenommen. Liberia und Sierra Leone wollen im März nachziehen sobald es die Lage zulässt und alle Schulen mit entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen ausgestattet sind.

Aufgrund umfangreicher Schutzmaßnahmen in den liberianischen SOS-Einrichtungen, konnten Schüler bereits Mitte Februar, noch vor Schulstart vieler staatlicher Schulen, mit dem Unterricht beginnen. Aber der Leiter der SOS-Kinderdörfer Liberia, George Kordahi warnt davor, zu schnell zur Normalität zurück zu kehren: "Die Öffnung der Schulen, Universitäten und Kindergärten und damit der enge Kontakt von Menschen, verlangt äußerste Vorsicht und birgt eine große Gefahr der Neuansteckung."

Als hätte die Seuche nur auf eine Lockerung der Sicherheitsmaßnahmen gewartet, meldet die WHO wieder einen Anstieg der Infektionen. "Wir haben es noch lange nicht geschafft. "Ein unentdeckter Ebola-Fall reicht und die Infektionen schnellen wieder in die Höhe", erklärt Sierra Leones SOS-Leiter Emmanuel Woode.

Trotzdem, ein Jahr ist vergangen und es muss voran gehen. 10.000 Waisen, wie der einjährige Charles, brauchen ein sicheres Zuhause. "Nach ärztlichen Untersuchungen der Kinder konnten wir endlich beginnen die ersten Waisen in Kinderdörfern in Sierra Leone unterzubringen. Und mehr werden folgen", verspricht Woode.

Quelle: Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit

 

Welt-Sensation: Macht jetzt die "fromme Helene" den "Teufelskerl"?

Von HANS von SATIREN

Bahnt sich im deutschsprachigen Showbizz, das als das innovativste in der Welt gilt, eine Riesen-Sensation an: Es wird ein Nachfolger für den „Musikantenstadl“-Präsentator, den "Teufelskerl" Andy Borg  („Sorgen-los“) gesucht – es könnte eine Frau machen, ja, ja, ja, haltet euch alle fest - es könnte Helene Fischer sein!

Die allzeit beliebte Künstlerin stürmt seit Wochen und Monaten, ja fast schon Jahren, mit „Atemlos“ - längst ein Evergreen - die nicht zu manipulierenden Charts.

In deutschen Zeitungen ist über die Nachfolgefrage zu lesen:

„Ähnliche Qualitäten (wie Stefan Mross) haben auch Volksmusikinterpreten der jüngeren Generation wie der Österreicher Andreas Gabalier (30) oder die gebürtige Russin Helene Fischer (30) ...“ schreibt – Zitat - die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa).

Ob Helene Fischer, die für ihre Fans eher in der Kategorie "Weltstar" zuhause ist, tatsächlich den „Musikantenstadl“ machen will, ist für einen Branchenkenner gar keine Frage: „Sie ist jung, sexy, will überall die Größte sein.“

Eine Gastrolle in der „Lindenstraße“ wurde der süßen Blonden, die selbst im ungemütlichsten Matsch-Winter unsere Herzen wärmt, aber noch nicht angeboten.

Oder doch schon?

 

'Das Rhein-Main-Gebiet – ein multireligiöser Raum der Antike

Vortrag von Claus-Michael Hüssen im Jüdischen Museum

Frankfurt am Main (pia) Über 3.000 Weihinschriften und bildliche Darstellungen von Gottheiten sind in der römischen Provinz Obergermanien bekannt. Vielfalt kennzeichnet die Religion im gesamten Römischen Reich: Kaiserkult, Tempel, Weihesteine und Jupiteraltäre waren im öffentlichen Raum allgegenwärtig. Der Kaiserkult war, außer für die Juden, obligatorisch, es gab jedoch keinen Zwang zur Verehrung einer bestimmten Gottheit. Die Multireligiosität endete im 4. Jahrhundert.

Am Mittwoch, 4. März, um 19 Uhr referiert Claus-Michael Hüssen im Jüdischen Museum über „die fromme Verehrung der Götter. Das Rhein-Main-Gebiet – ein multireligiöser Raum der Antike“.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Im Licht der Menora“. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts; das Begleitprogramm findet in Kooperation mit dem Archäologischen Museum statt.

 

Feb. 2015

Von der Freundschaft

Es gibt nichts Schöneres im Leben als die Freundschaft.

Du hast jemanden, dem du dein Innerstes öffnen,

dem du Geheimnisse mitteilen, das Verborgene deines Herzens

anvertrauen kannst.

AMBROSIUS