22. Dez. 2014

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UDO, WIR LIEBEN DICH!

Sänger und Komponist Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren verstorben

UM 16.25 UHR STAND SEIN GROSSES HERZ PLÖTZLICH STILL

Zürich (ots) - Am heutigen Sonntag (21. 12.) ist der Sänger und Komponist Udo Jürgens bei einem Spaziergang in Gottlieben TG bewusstlos zusammengebrochen. Trotz sofortigen Wiederbelebungs-Massnahmen ist Udo Jürgens nach der Überführung im Kantonsspital Münsterlingen am Sonntagnachmittag um 16.25 Uhr an einem akuten Herzversagen verstorben.

Udos Manager Freddy Burger, Pepe Lienhard und das ganze Management- und Tourneeteam sind geschockt und in grosser Trauer.

Nach den gemeinsamen triumphalen Konzerterfolgen der aktuellen Tournee sind alle erschüttert und fassungslos über den unerwarteten und plötzlichen Tod ihres Freundes und grossartigen Künstlers.

Sie sprechen der Familie und den Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus.

 

Udo Jürgens: Seit 1950 stand er auf der Bühne

Foto: Udo Jürgens (Das blaue Sofa / Club Bertelsmann, Lizenztext: über dts-news.de/cc-by)

Münsterlingen (dts Nachrichtenagentur) - Udo Jürgens, der große Entertainer und Weltstar, stand seit 1950 auf der Bühne. 1966 gewann er den Grand Prix Eurovision de la Chanson für Österreich "Merci, Chérie".

Einem breiten Publikum bekannt wurde Jürgens unter anderem mit den Titeln "Griechischer Wein", "Ich war noch niemals in New York" oder "Mit 66 Jahren".

Daneben trat er auch in den Fernsehserien "Traumschiff" und "Ein Schloß am Wörthersee" auf.

Er verkaufte in seiner Karriere mehr als 105 Millionen Tonträger und zählt damit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Solokünstlern der Welt.

 

 

  • RHEIN-KULTUR

    Die Sänger vom Drachenfels: Ihr Markenzeichen waren die Samtjacke, der Schlapphut und die Gitarre. Sie gaben sich fröhlich, tranken gerne ein Gläschen Rheinwein (Siebengebirgsmuseum).

  • DIE BESTEN

    Die besten Restaurants im ganzen Land: Wenn Sterne, Kochmützen und Kochlöffel vergeben sind, ermittelt Gerolsteiner die Restaurant-Bestenliste - nun schon im 5. Jahr.


  • SCHMERZLOS

    Jeder Zweite leidet unter Spannungskopfschmerzen. Pfefferminzöl kann helfen! Quelle: "obs/MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH/Klosterfrau Gesundheitsservice"

Kirchen haben kein christliches Copyright auf Weihnachten

Münster (dts Nachrichtenagentur) - Der Münsteraner Theologe Clemens Leonhard hat dem Christentum ein Copyright auf weihnachtliches Brauchtum und seine religiöse Deutung abgesprochen. Er halte überhaupt nichts von "oft beleidigt klingenden Reaktionen" der Kirchen auf eine angeblich "sinnentleerte" Brauchtumspflege, sagte der katholische Liturgiewissenschaftler dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagausgabe). "Die Kirchen haben allen Grund, sehr gelassen auch mit dem umzugehen, was sie gern als Kommerzialisierung der Weihnachtszeit bezeichnen."

Schließlich sei die Feier der Geburt Christi um die Wintersonnenwende ihrerseits die Entlehnung und Enteignung eines älteren Festes aus der römischen Antike, so Leonhard. Wenn Andersgläubige oder Nichtgläubige Spaß daran hätten, einen schön geschmückten Baum als Winter-Deko aufzustellen, dann sei dieses Abdriften christlicher Symbole "so natürlich wie legitim", fügte Leonhard hinzu.

Aus Anlass des seltenen Zusammentreffens von Heiligabend mit dem Abschluss des jüdischen Chanukka-Festes - zuletzt war dies 1976 der Fall - empfahl der Theologe die Suche nach Spuren jüdischen Lebens in Deutschland.

Viele jüdische Gemeinden pflegen zu Chanukka, das an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 165 vor Christus erinnert, einen neunarmigen Leuchter im öffentlichen Raum aufzustellen, an dem sie jeden Tag eine weitere Kerze entzünden.

 

Landesbischof Meister: "Vorsicht vor einer Polarisierung der Gesellschaft!"

"Pegida nicht aus der Gesellschaft drängen"

NOZ: Interview mit Ralf Meister, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche von Hannover

Der Theologe hat Verständnis für Angst vor radikalem Islam, warnt aber vor Polarisierung - "Sorgen und Ängste ernst nehmen"

Osnabrück (ots) - Der evangelische Landesbischof Ralf Meister aus Hannover hat davor gewarnt, die Demonstranten der "Pegida"-Bewegung aus der Gesellschaft heraus zu drängen. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) nannte es Meister einen Fehler, die "Pegida"-Demonstrationen grundsätzlich unter den Vorwurf des Rechtsradikalismus zu stellen. "Vorsicht vor einer Polarisierung der Gesellschaft", fügte Meister hinzu. Die Sorgen und Ängste müssten ernst genommen werden.

Der Bischof der größten Landeskirche der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nannte die Überschrift "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) fragwürdig. Auch teile er kein einziges Ziel der "Pegida"-Initiative. Doch hilfreicher als eine Ausgrenzung sei es, mit positiven Beispielen eine plurale Gesellschaft vorzuleben.

"Mit den 'Patrioten' würde ich gerne über den Verfassungspatriotismus sprechen", sagte Meister. Das Grundgesetz halte es aus, Vielfalt von Religionen und Kulturen unter einem gemeinsamen Wertekatalog zu denken. Darüber zu diskutieren sei besser als zu sagen:

"Die da sind böse - und wir sind die Guten."

Meister äußerte aber auch Verständnis für Menschen, die Angst vor dem radikalen Islam haben.

Dagegen seien positive Erfahrungen mit Muslimen hilfreich, die ihren Glauben friedlich lebten. Dies geschehe durch Kontakte in der Nachbarschaft oder im Sportverein, in Kulturvereinen und Moscheen. "Solche Begegnungen wirken viel intensiver, als wenn man seine Weltwirklichkeit aus den Schlagzeilen der Presse formuliert."

Zur Diskussion über das Verhältnis von Religion und Gewalt sagte Meister: "Je geringer das Wissen, umso gefährlicher sind die Urteile." Er warnte zugleich vor Überheblichkeit gegenüber dem Islam. "Vom Heiligen Krieg haben Pastoren auch vor 100 Jahren gesprochen, als es in den Ersten Weltkrieg ging."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

 

 

Zentralrat der Juden: "Pegida nicht unterschätzen"

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der neue Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hat davor gewarnt, die Bewegung der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) zu unterschätzen. "Die Bewegung ist brandgefährlich. Hier mischen sich Neonazis, Parteien vom ganz rechten Rand und Bürger, die meinen, ihren Rassismus und Ausländerhass endlich frei ausleben zu dürfen", sagte Schuster der "Welt".Die Angst vor islamistischem Terror werde "instrumentalisiert", um eine ganze Religion zu verunglimpfen. "Das ist absolut inakzeptabel." Sicherlich sei der islamistische Extremismus ebenso ernst zu nehmen wie andere extremistische Strömungen, stellte der oberste Repräsentant der Juden in Deutschland fest.

"Aber die Sicherheitsbehörden sind ja längst alarmiert." Von wenigen Islamisten rückzuschließen, Deutschland drohe ein Staat mit dem Islam als Staatsreligion zu werden, sei "so absurd, als wenn wir aus der Existenz von Rechtsextremisten schlössen, morgen werde die NS-Diktatur wieder errichtet", so Schuster.

  

Pegida: EKD-Ratsvorsitzender warnt vor vorschnellen Etikettierungen

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, warnt im Zusammenhang mit den jüngsten Pegida-Protesten vor vorschnellen Etikettierungen. "Man darf die Leute nicht gleich als Neonazis abtun", sagte Bedford-Strohm in hr-Info.

Dies stelle Menschen nur in eine Ecke, der sie sich selbst nicht zugehörig fühlten.Stattdessen müsse man genauer hinschauen, welche Motive hinter den Protesten steckten: "Ich möchte verstehen, warum Menschen bei solchen Demonstrationen mitlaufen", so Bedford-Strohm im Informationsradio des Hessischen Rundfunks.

Allerdings erwartet Bedford-Strohm, dass sich die Demonstranten deutlich abgrenzen gegenüber Fremdenhass und Islamfeindlichkeit: "Es ist dringend nötig, dass diejenigen, die da mitlaufen, sich bewusst werden, vor welchen Karren sie möglicherweise gespannt werden." Alle Dinge, die andere Menschen ausgrenzen würden, könnten nicht akzeptiert werden.

Wenn für "Menschenfeindlichkeit" christliche Symbole wie das Kreuz benutzt würden, sei das "ganz bestimmt Missbrauch", so Bedford-Strohm weiter. Wer den christlichen Glauben lebe, dürfe andere nicht abwerten. Ein Grund für die abwehrende Haltung gegenüber Flüchtlingen sieht der EKD-Ratsvorsitzende in möglichen Versäumnissen der Politik.

"Man riskiert, Ängste zu schüren, wenn man unkoordiniert und ohne organisierte Aufnahme mit dem Problem umgeht." So müssten neuankommende Flüchtlinge zum Teil außerhalb von Unterkünften lagern, viele Asylverfahren dauerten Monate, mitunter Jahre.

"Wir brauchen Hunderte zusätzliche Entscheider, die diese Asylanträge bearbeiten. Deshalb fordere ich von der Politik, dass endlich die notwendige Zahl von Entscheidern zur Verfügung gestellt wird."

 

Umfrage: 58 Prozent der Deutschen fürchten Islamisierung

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Die Furcht vor einer "Islamisierung Deutschlands", die sich seit Wochen in Demonstrationen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlands" (Pegida) artikuliert, wird offenbar von sehr vielen Deutschen geteilt.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für die "Bild"-Zeitung sagten drei von fünf Befragten (58 Prozent), sie hätten Angst vor dem zunehmenden Einfluss des Islam in Deutschland. Dieser Aussage stimmten auch 45,7 Prozent der Befragten mit Migrationshintergrund zu.

Vor allem die Wähler der AfD (77 Prozent), der CDU/CSU (65 Prozent) und aus dem Nichtwähler-Lager (60 Prozent) haben Angst vor einer Islamisierung. Jeder vierte Deutsche (25 Prozent) würde sich an Demonstrationen gegen die Islamisierung Deutschlands beteiligen. Auch hier kann sich eine Mehrheit der AfD-Wähler (58 Prozent) vorstellen zu demonstrieren.

Aber auch jeder vierte Wähler von Union (23 Prozent) und der Linken (23 Prozent) würde sich an einer solchen Kundgebungen gegen die Islamisierung beteiligen. Nur jeder vierte Befragte (26 Prozent) teilte die Aussage, dass der Islam keine Gefahr für Deutschland sei. 56 Prozent der Deutschen sehen im Islam eine Gefahr.

Die Anhänger aller Parteien - überdurchschnittlich wiederum die Anhänger von Union und AfD - sehen mehrheitlich im Islam eine Gefahr für Deutschland. Drei von fünf Deutschen (59 Prozent) geben an, bereits von den Demonstrationen der Pegida gehört zu haben. Den Wählern sind diese Demonstrationen eher bekannt als den Nichtwählern.

Kommentar: Die Kanzlerin muss aufpassen. Dass 65 Prozent der CDU/CSU-Wähler Angst vor einer Islamisierung haben, dem kann man nicht mit dem Ausweichen auf politische Nebenschauplätze begegnen. Zumal die Unionsparteien derzeit bundesweit nur über eine einfache Mehrheit verfügen. Gleich groß ist der Stimmenanteil von LINKEN-, SPD und GRÜNEN. Patt! Die CSU  hofft zwar auf eine absolute Mehrheit, aber derart wirklichkeitsfremd ist die Kanzlerin nicht. Sie weiß: Schneller als geahnt, gibt es auch im Bund thüringische Verhältnisse. Und damit ist Frau Merkel weg! Sie kann die aktuelle Situiation nur wirkungsvoll beieinflussen, wenn sie die Sorgen der Wähler vor der Ausbreitung des Islams in Europa ernst nimmt. Dann muss sie mit allen sprechen. Auch mit der AfD. Wenn sie das Thema aber nicht angehen will, ist sie fehl am Platz. (HvB) 

 

 

Sarrazin kritisiert Umgang der Politik mit Pegida scharf

Thilo Sarrazin (SPD) - Foto über dts-Nachrichtenagentur

Hauptstadt Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat den Umgang der Politik mit den Protesten der umstrittenen Bewegung "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) scharf kritisiert.

"Die Politik muss doch merken, dass sich etwas zusammenbraut in Europa: Zwischen so unterschiedlichen Erscheinungen wie Putins völkischen Tönen, den Erfolgen der Dänischen Volkspartei (DVP) und der Schwedendemokraten in Skandinavien, dem Aufstieg der UKIP in England und dem Zuspruch für den rechtsradikalen Front National in Frankreich besteht ein Zusammenhang", sagte Sarrazin dem "Handelsblatt" (Online-Ausgabe).

"Das kriegt man nicht weggebürstet, indem man, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, die digitale Revolution ausruft und am nächsten Hilfspaket für Griechenland bastelt,"

Unter den Pegida-Demonstranten würden zwar sicherlich auch "Dumpfbacken und sogar Rechtsradikale" sein, sagte Sarrazin weiter: "Es ist aber egal, wer demonstriert, wenn man – wie die meisten Pegida-Kritiker – jedwede kritische Auseinandersetzung mit islamischer Einwanderung für grundsätzlich illegitim hält."

Wenn man das Thema aber für wichtig und diskussionswürdig halte, erwachse daraus die Pflicht, es nicht in falsche Hände fallen zu lassen.

"Genau das passiert aber, wenn man die Diskussion für läppisch hält oder gar nicht führt", warnte Sarrazin.

Dabei seien die Anliegen der neuen Bewegung legitim.

"Für den nachdenklichen Bürger sind die Gefahren durch Islamismus und Parallelgesellschaft nicht von der Hand zu weisen", betonte Sarrazin.

Dennoch gingen die meisten Politiker und Medien einer grundsätzlichen Diskussion aus dem Wege und trügen stattdessen Beschwörungsformeln wie "Weltoffenheit" oder "Willkommenskultur" wie eine Monstranz vor sich her.

 

 

"Jeder sachliche Kritiker wird in die rechte Ecke gestellt"

Kieler Nachrichten - CDU-Fraktionschef Günther: SPD und Grüne spalten in der Flüchtlingsdebatte die Gesellschaft

Landeshauptstadt Kiel (ots) - Schleswig-Holsteins CDU-Fraktionschef Daniel Günther wirft SPD und Grünen eine Spaltung der Gesellschaft in der Flüchtlingsdebatte vor.

Gegenüber den "Kieler Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe) beklagt Günther vor dem Hintergrund der Pegida-Demonstrationen und der strittigen Flüchtlingspolitik in Deutschland: "Jeder sachliche Kritiker ihrer Flüchtlingspolitik wird sofort mit massiven Vorwürfen der Inhumanität konfrontiert und in die ganz rechte Ecke gestellt."

Dies gelte selbst dann, wenn man pragmatische Politik wie die des Grünen-Politikers und baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann vertrete, wie beispielsweise die konsequente Abschiebung von Flüchtlingen und Asylbewerbern ohne Bleiberecht oder die Einrichtung von Erstaufnahmeeinrichtungen nur in enger Abstimmung mit den zuständigen Gemeinden.

"Wer in unserer Demokratie eine Debatte über für die Menschen wichtige Fragen mittels derart schwerer Vorwürfe wie des Fischens am rechten Rand zu ersticken versucht, der spaltet selbst die Gesellschaft", so Günther.

Kieler Nachrichten

  

"Das ist ein politisches Pulverfass"

Extremismus-Forscher strikt gegen Verbot der Pegida-Demos

Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Der Extremismus-Forscher Alexander Häusler hat sich gegen ein Verbot der Demonstrationen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) ausgesprochen.

"Das Demonstrationsrecht ist unumstritten ein hohes Gut. Aber Versammlungsrechte können auch - wie durch die Hogesa - missbraucht werden, um zu Hetze und Gewalt aufzurufen", sagte Häusler im Gespräch mit "Spiegel Online"."Das ist ein politisches Pulverfass."

Die Pegida-Demonstrationen hätten sich bisher "friedlich geäußert und distanzieren sich offiziell von Gewalt und Extremismus", so Häusler weiter. "Man kann ihnen nicht mit Verboten begegnen. Mit ihnen muss man sich öffentlich auseinandersetzen."

Die Proteste in Dresden und anderen Städten drückten "ganz unterschiedliche Ängste und Ressentiments aus", erklärte der Experte.

Das Thema Islamisierung werde "bewusst vermengt mit der Frage der steigenden Asylbewerberzahlen oder mit der Frage des Verlusts von nationaler Identität".

 

 

Land unter

M e i n u n g

Die linke Regierung in Thüringen – das war der Dammbruch. Das hat Tausende auf die Straßen gebracht. Der Bürger hat endgültig begriffen, dass die Politik nur redet, aber keine Lösungen anbietet. Es ist doch ein Hohn, wenn ein Gericht verfügt, Asylbewerber, die keine sind, auszuweisen und die Politik tut genau das Gegenteil: Die Leute werden nicht abgeschoben – angeblich aus humanitären Gründen. Das ist Rechtsbruch. Und dahinter steckt eine krude Ideologie. Das Land zu überladen, bis es kippt. Deutschland abschaffen, das ist die Parole, das ist das Ziel. Land unter …

Felix H., Erfurt

 

 

Christenverfolgung: Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses klagt an!

Freie und Hansestadt Hamburg - Früher wurden in Deutschland Juden verfolgt, heute werden in muslimischen Ländern Christen verfolgt. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder (siehe Foto), mahnt im Hamburger Magazin “Der Spiegel” den Einsatz für verfolgte Christen an.

Der israelisch-palästinensische Konflikt werde in westlichen Medien ausführlich behandelt. Und immer wenn es Anschläge und Tote gab, zeigten sich Politiker empört und drohten mit ernsten Konsequenzen, schreibt Ronald S. Lauder:

„Wenn aber gleichzeitig unzählige Christen in Israels Nachbarländern umgebracht werden, bleiben die Straßen leer, die Politiker schweigen, und die Leitartikler der Zeitungen haben scheinbar wichtigere Dinge zu kommentieren.“

Lauder (70) ist Präsident des New Yorker Museum of Modern Art. Unter US-Präsident Ronald Reagan war er amerikanischer Botschafter in Österreich. Seit 2007 ist er Präsident des Jüdischen Weltkongresses (WJC).

Der Amerikaner erinnert daran, dass islamistische Terroristen am 2. Dezember in Kenia 36 Arbeiter in einem Steinbruch ermordet hatten. Die meisten Opfer dürften Christen gewesen sein. Zehn Tage zuvor waren in der gleichen Gegend 28 Insassen eines Busses getötet worden. In beiden Fällen mussten die Opfer Zitate aus dem Koran wiedergeben, um zu beweisen, ob sie Muslime sind oder nicht.

Doch die Welt scheine die brutalen Hinrichtungen Tausender Christen und Mitglieder anderer Minderheiten im Irak und in Syrien fast gleichgültig hinzunehmen, moniert Lauder. Im Irak, wo vor der US-Invasion 2003 vermutlich rund 1,5 Millionen Christen lebten, seien heute schätzungsweise nur noch 400.000 ansässig.

„Wir Juden haben diese Lektion gelernt”

Lauder spricht von Heuchelei: „Es ist vor allem die Tatsache, dass die Welt dem Morden vor unserer Haustür schweigend zusieht, ja, es großteils tatenlos hinnimmt. Nicht nur als jüdischer Funktionär, sondern auch als Bürger dieser Welt kann ich dazu nicht schweigen. […]

Wir Juden lernten im Zweiten Weltkrieg, was es heißt, wenn die Welt schweigt, wenn sie gleichgültig bleibt im Angesicht großen menschlichen Leids. Wir haben diese Lektion gelernt und werden sie nie vergessen.“

Für ihn als jüdischer Verantwortlicher wäre es „billig, ja sogar scheinheilig, nur für die Rechte der Juden zu kämpfen und das Schicksal anderer zu ignorieren“.

Deshalb sehe er es als seine Pflicht an, „nicht nur gegen den weltweiten Antisemitismus, sondern mit der gleichen Kraft auch für den Schutz von Christen und anderen Minderheiten, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden, zu kämpfen“.

Er sehe es als seine Aufgabe an, Regierungen davon zu überzeugen, all das nicht einfach passiv hinzunehmen, sondern zu handeln: „Keiner von uns – ganz gleich ob Jude, Christ oder Muslim – kann sich wirklich sicher fühlen, solange solche Verbrechen geschehen.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/als-jude-kann-ich-zur-christenverfolgung-nicht-schweigen-90401/

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22. Dez, 2014

Wieder die alten Adressen

Die neuen Seiten sind eingerichtet, es wird allerdings weitere Änderungen geben müssen. Daran arbeiten wir sorgsam. Deshalb ist eine schnelle Aktualisierung in diesen Tagen, zwischen unserem christlichen Hochfest Weihnachten und dem Neuen Jahr, leider nicht möglich.

Wie bekannt, wird diese Homepage jetzt von Dänemark aus gehostet, es gelten ab sofort wieder die seitherigen Internetadressen

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